Spätestens seit der Corona-Krise ist das Home-Office für viele Unternehmen zum Standard geworden. Nicht jeder war darauf vorbereitet und nicht selten hat man gesehen, dass Frau oder Mann auf dem Küchenstuhl am Tresen saßen und zwischen Tür und Angel gearbeitet haben.
Nicht nur, dass so eine effektive Arbeit nicht möglich ist, auf Dauer schadet es dem Körper enorm und es kann später zu fatalen Folgen kommen. Platz für einen Schreibtisch und einen Stuhl ist in nahezu jeder Wohnung.
Viele Angestellte profitieren davon, dass ihr Chef das Equipment stellt. Alle anderen müssen selbst in die Tasche greifen. Was sich jedoch lohnt, da es der eigenen Gesundheit dient. Und es kann im nächsten Jahr von der Steuer abgesetzt werden.
Der Schreibtisch sollte so eingestellt werden, dass der Bürostuhl sich auf einer Höhe befindet, dass die Beine fest im rechten Winkel auf der Erde platziert werden können und gleichzeitig die Arme im rechten Winkel zum Schreibtisch sind. Optimalerweise befinden sich die Armlehnen auf einer Höhe mit der Schreibtischkante.
Der Schreibtisch im Home-Office
Alles dreht sich um den Schreibtisch im Büro. Auf diesem befinden sich alle Gegenstände, mit welchen bis zu zehn Stunden am Tag gearbeitet wird. Ein Schreibtisch besteht aus einem Tischgestell und einer Tischplatte. Jedenfalls, wenn ein höhenverstellbarer Schreibtisch erworben wird. Und dazu ist nur zu raten. Eine Studie hat ergeben, dass Sitzen das neue Rauchen ist. Mindestens einmal die Stunde, sollte die Arbeit im Stehen verrichtet werden.
Das sorgt für Bewegung, kurbelt den Kreislauf an und bringt eine andere Perspektive, was den Körper wieder zu mehr Leistung veranlasst.
Um ein ordentliches Arbeiten gewährleisten zu können, ohne dass jede Bewegung alles vom Tisch stößt, sollte die Schreibtischplatte mindestens 120cm lang und 80cm breit sein. Üblich ist eine Länge von 160-180cm.
Der ergonomische Bürostuhl
Falsches und langes Sitzen kann zu nachhaltigen Schäden an der Wirbelsäule führen. Ein ergonomischer Bürostuhl sollte daher in jedem Home-Office seinen Platz finden. Auf Dauer wird das Arbeiten dadurch deutlich erleichtert und dem Körper wird etwas Gutes getan. Doch, was macht einen guten ergonomischen Bürostuhl aus? Das ist anhand mehrerer Merkmale zu identifizieren.
Grundsätzlich sollte sowohl der Stuhl als auch jegliche Bauteile flexibel und in jede Richtung anpassbar sein. Nur so kann sichergestellt werden, dass der Stuhl zu 100 % auf den eigenen Körper angepasst werden kann. Kein Körper ist gleich und jeder benötigt eine individuelle Einstellung.
Der Punkt, bei dem viele normale Bürostühle versagen ist die Lordosenstütze. Die Lordose ist der untere Teil der Wirbelsäule, welche leicht nach vorne gekrümmt ist. Durch häufiges, statisches sitzen, wie z. B. im Auto oder auf dem Küchenstuhl bildet sich die Muskulatur zurück und irgendwann kommt der Moment, wo die Wirbelsäule nicht mehr ausreichend durch die Muskulatur gestützt werden kann.
Eine Lordosenstütze ist genau in diesem Bereich montiert und dient zur Unterstützung der Lordose. Muskeln werden entlastet und eine Unterstützung zur aufrechten Haltung ist gegeben. Wichtig dabei ist, dass diese sowohl in der Höhe als auch in der Stärke variabel ist. Teilweise gibt es auch externe Lordosenstützen, welche auf herkömmlichen Stühlen montiert werden können.